Die gesetzlichen Krankenkassen bieten umfassende Programme zur Krebsfrüherkennung bei Frauen an. Diese Programme sind altersabhängig gestaltet und umfassen verschiedene Untersuchungen, die dazu beitragen, Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen und die Heilungschancen zu verbessern. Hier sind die wichtigsten Möglichkeiten, Angebote, Zeitpunkte und Abläufe:
Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Ab dem 20. Lebensjahr können gesetzlich krankenversicherte Frauen eine jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt in Anspruch nehmen. Diese Untersuchung umfasst eine gynäkologische Tastuntersuchung sowie einen Abstrich vom Gebärmutterhals (Pap-Test). Frauen im Alter von 35 Jahren und älter sollten alle drei Jahre einen Pap-Test und einen HPV-Test durchführen lassen, sofern keine auffälligen Befunde vorliegen.
Pap-Test: Der Pap-Test ist eine zytologische Untersuchung, bei der Zellen vom Gebärmutterhals abgestrichen und auf Veränderungen untersucht werden. Auffällige Befunde können zu weiteren Untersuchungen führen.
HPV-Test: Der HPV-Test wird ab dem 35. Lebensjahr zusätzlich durchgeführt, um eine Infektion mit Humanen Papillomviren nachzuweisen. Diese Viren sind häufige Ursache für Gebärmutterhalskrebs.
Kolposkopie: Bei auffälligen Befunden kann eine Kolposkopie erforderlich sein, um den Gebärmutterhals genauer zu untersuchen.
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Eine Krebsversicherung bietet finanzielle Soforthilfe bei einer Krebsdiagnose, die unabhängig von den Kosten der Behandlung genutzt werden kann. Finanzielle Soforthilfe: Bei einer Krebsdiagnose wird eine einmalige Zahlung geleistet, die frei zur Verfügung steht. Diese Soforthilfe kann je nach Tarif zwischen 10.000 Euro und 150.000 Euro betragen.
Die regelmäßige Teilnahme an den angebotenen Untersuchungen zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs kann das Risiko einer Krebserkrankung erheblich senken. Frauen sollten sich über die Möglichkeiten und Vorteile dieser Programme informieren und aktiv daran teilnehmen.
Ab dem 30. Lebensjahr wird eine jährliche Brustuntersuchung empfohlen. Ab dem 50. Lebensjahr haben Frauen Anspruch auf ein Mammographie-Screening alle zwei Jahre, das bis zum Alter von 75 Jahren fortgesetzt wird. Diese Maßnahmen tragen erheblich zur frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs bei und verbessern die Behandlungsergebnisse.
Klinische Brustuntersuchung: Diese Untersuchung umfasst eine gründliche Tastuntersuchung der Brust und der Lymphknoten. Sie wird jährlich durchgeführt und dient der Früherkennung von Brustkrebs.
Mammographie-Screening: Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, die alle zwei Jahre durchgeführt wird. Sie ist die effektivste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs, insbesondere bei Frauen ab 50 Jahren.
Die regelmäßige Teilnahme an den angebotenen Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung kann das Risiko einer späten Diagnose erheblich senken. Frauen sollten sich über die Möglichkeiten und Vorteile dieser Programme informieren und aktiv daran teilnehmen.
Ab dem 35. Lebensjahr wird eine Hautuntersuchung alle zwei Jahre empfohlen, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Diese Untersuchung umfasst eine Begutachtung der Haut am gesamten Körper durch einen Hautarzt oder einen speziell geschulten Arzt.
Vorgespräch: Ein kurzes Gespräch zur Anamnese und zur Klärung von Fragen.
Ganzkörperuntersuchung: Der Arzt untersucht den gesamten Körper, einschließlich Kopfhaut, Ohren, Mund, Achselhöhlen, Nägel, Fußsohlen und Zehenzwischenräume.
Abschlussgespräch und Beratung: Nach der Untersuchung erfolgt eine Beratung zu den Ergebnissen und Hinweise zur Hautkrebsprävention.
Das Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Hautkrebsarten wie Melanomen (schwarzer Hautkrebs), Basalzellkarzinomen und Plattenepithelkarzinomen (weißer Hautkrebs). Die regelmäßige Teilnahme an der Hautkrebs-Früherkennung kann das Risiko einer späten Diagnose erheblich senken. Frauen ab 35 Jahren sollten von diesem kostenlosen Angebot Gebrauch machen, um ihre Gesundheit zu schützen.
Ab dem 50. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, an der Darmkrebsfrüherkennung teilzunehmen. Frauen können einen Stuhltest auf verborgenes Blut durchführen lassen oder eine Darmspiegelung in Anspruch nehmen.
Stuhltest: Dieser Test wird zu Hause durchgeführt und kann kleinste Mengen Blut im Stuhl nachweisen. Er wird alle zwei Jahre empfohlen, kann jedoch bei auffälligen Ergebnissen zu einer weiteren Untersuchung führen.
Darmspiegelung (Koloskopie): Diese Untersuchung gilt als die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Sie kann auch Krebsvorstufen entfernen. Frauen und Männer können ab 50 Jahren zweimal eine Darmspiegelung im Abstand von zehn Jahren durchführen lassen.
Sigmoidoskopie: Eine kleinere Form der Darmspiegelung, die die letzten 60 Zentimeter des Dickdarms untersucht
Das Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Darmkrebs und seiner Vorstufen, um die Heilungschancen zu verbessern. Die Teilnahme an diesen Untersuchungen kann das Risiko einer späten Diagnose erheblich senken. Die regelmäßige Teilnahme an den angebotenen Untersuchungen zur Darmkrebsfrüherkennung ist entscheidend für die Gesundheit. Frauen ab 50 Jahren sollten von diesen kostenlosen Angeboten Gebrauch machen, um ihre Gesundheit zu schützen.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Versicherungen wie der "EMBEA Kritische Krankheiten Schutz" bieten eine einmalige Zahlung bei Diagnose von Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, die zur Deckung von Behandlungskosten oder zur Unterstützung des Lebensstandards genutzt werden kann
Gesetzlich Versicherte erhalten nach der sechswöchigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber ein Krankengeld, das nur 70 % des Bruttolohns beträgt, maximal jedoch 90 % des Nettolohns. Dies führt oft zu einem Einkommensverlust von etwa 20 % im Vergleich zum gewohnten Nettoeinkommen.
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Quellen: Deutsches Krebsforschungszentrum Krebsinformationsdienst 69120 Heidelberg / Stiftung Deutsche Krebshilfe 53113 Bonn / Bundesministerium für Gesundheit (BMG) 53123 Bonn
Deutsche Krebsgesellschaft e. V. 14057 Berlin / Zentrum für Krebsregisterdaten - Robert Koch-Institut 13353 Berlin